Über mich
Es war 1983, als ich aus beruflichen Gründen meine große Diskuszucht aufgeben
musste.
In einer Nachbargemeinde hielt ein Züchter Sittiche. Die durfte ich
mir ansehen, und den Rest
brauche ich nicht weiter zu erzählen...
Langsam fand ich mich zurecht und mein Mentor Willi Kuhn leistete mir dabei
kameradschaftlich und selbstlos Hilfe. Von ihm habe ich damals alles
gelernt, was man
wissen sollte und uns verbindet heute noch eine
vertrauensvolle Freundschaft.
Er überließ mir ein Steinsittichküken zur Handaufzucht und
die Erlebnisse mit diesem Vogel haben mein Hobby
mitgeprägt. Das Männchen ist bei mir 18 Jahre alt und
zigfacher Vater
geworden.
So entstand meine Vorliebe für Pyrrhuras.
Zeitweise flogen in
meinen Volieren 14
Spezies mit bis zu 24 Paaren herum.
Natürlich vergaß ich die
Australier nicht, Größe und
Farbe waren immer ein herrlicher
Kontrast zu den
Südamerikanern, aber es waren aus
Platzgründen nur wenige
Vögel. Nach rund 25 Jahren ist mir nichts mit den Pyrrhuras
fremd geblieben, und so wollte ich eine Änderung herbeiführen und habe die Pyrrhuras
abgegeben.
Aber sollte es einmal die Chance auf neue Arten geben, wer
weiß...
Als vorrangiges Ziel habe ich mir den Aufbau eines größeren Stammes
und der
konsequenten Linienzucht und Verbesserung der Rotbauch Schwalbensittiche
und der
verbesserten Qualität der Neophemen gesteckt. Selbstverständlich
kommen die anderen Arten
nicht zu kurz.
Da mir heute viel weniger Platz zur Verfügung steht, kehre ich zur
Neophema-Zucht zurück.
Sie bietet bestimmt noch viele reizvolle Überraschungen und Raum für
Fantasien.
Besucher mit einem freundlichen "Grüß Gott" sind bei mir immer willkommen.
Aber lediglich über den Preis zu reden ist meine Sache nicht.
An dieser Stelle danke ich meinem Freund Klaus Östringer für seine Unterstützung bei
Abwesenheit.
Östringen, im Juli 2010